Titel: Wacholdersommer
Autor/in: Antje Babendererde
Erschienen am: 10. Juli 2017
Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Preis: 9,99€
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Rezensionsexemplar

Der Duft von Freiheit
Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen - und doch kann sie nicht glauben, dass er das getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...
Erster Satz
"Düster und unheimlich war der Anfang allen Seins."
die Autorin
Antje Babendererde ist 1963 in Jena geboren. Nachdem Antje ihre Töpferlehre beendete, arbeitete sie als Arbeitstherapeutin mit Kindern in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie.
Seit 1996 ist sie Autorin mit großem Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situationen der Indianer.
meine Meinung
das Cover
Ich finde das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Alles in einem passt auf dem Cover alles zusammen, sodass es sehr schön aussieht.
der Schreibstil
Ich fand der Schreibstil hatte zwei Seiten auf der einen Seite war der Schreibstil eigentlich sehr flüssig, jedoch kamen häufig Textpassagen, wo es um die Indianer ging. Und genau das war mein Problem, denn entweder habe ich gar nicht erst verstanden, was sie dort schreibt oder es hat mich so wenig interessiert, dass ich das Buch einfach weggelegt habe und keine Lust mehr hatte, wodurch ich wochenlang nicht mehr rein geschaut habe.
Unter anderem fand ich, dass es häufig langatmige Passagen gab, was auch absolut kein Spaß gemacht hat zu lesen!
Alles in einem kann man sagen, dass die Autorin sehr detailliert schreibt, besonders meiner Meinung nach bei den Textpassagen mit den Indianern, wodurch mich das Buch absolut nicht fesseln konnte. Das Einzige was mich ein wenig an diesem Buch fesseln konnte, war die Liebesgeschichte zwischen Will und Kaye.
die Charaktere
Bei Will wusste ich zu Anfang nicht wirklich, was ich von ihm halten sollte, da ich ihn als sehr abweisend empfand. Jedoch hatte ich mir dies, mit seiner Vergangenheit erklärt.
Im Verlaufe des Buchs wurde er mit jedoch sympathischer.
Hingegen fand ich Kaye von Anfang an sympathisch, denn sie ist sehr hilfsbereit, freundlich, liebenswert und selbstbewusst.
Ingesamt sind die Charaktere ganz gut gelungen und ebenfalls gut ausgearbeitet worden.
die Story
Ich fand die Liebesgeschichte zwischen den beiden Charakteren sehr merkwürdig, weshalb kann ich gar nicht genau sagen, sie war einfach komisch.
Ich meine die beiden haben sich fünf Jahre lang nicht gesehen und lieben sich immer noch, ok meinetwegen kann ja sein. Aber das Verhältnis zwischen den beiden, obwohl sie sich lieben, war absolut komisch.
An sich fand ich die Idee der Geschichte ganz gut, aber ich hätte mir gerne eine andere Umsetzung gewünscht.
mein Fazit
Mein Fazit ist, dass ich dieses Buch nicht nochmal lesen muss und ich denke auch nicht, dass ich mir von dieser Autorin jemals wieder ein Buch lesen werde.
die Bewertung
Ich gebe dem Buch 1,5 von 5 Sternen!
Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!