Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension Die wundersame Reise eines verschwundenen Gegenstands, Salvatore Basile

Titel: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
Autor/in: Salvatore Basile
Erschienen am: 13. März 2017
Verlag: blanvalet
Format: Hardcover 
Seiten: 350
Preis: 19,99
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Klappentext

Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglichen ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart, denn Gegenstände verraten einen nicht, und sie brechen auch keine Versprechen. Doch dann begegnet ihm Elena, die seinen Alltag wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus der selbst gewählten Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter mitgenommen hat als sie vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die alles verändern wird ...

Erster Satz

""Mama..." Die Frau dreht sich um, überrascht."

der Autor

Salvatore Basile wurde in Nepal geboren und lebt heute im wunderschönen Rom. Dort arbeitet er als Drehbuchautor und Regisseur. An der Alta Scuola in Media Comunicazione e Spettacolo dell' Universita Cattolica di Milano lehrt er seit über zehn Jahren die Kunst des Drehbuchschreibens.
Dieses Buch ist sein erster Roman.

meine Meinung

das Cover

Ich finde das Cover ist sehr schön gestaltet, da es sehr gut zu dem Inhalt des Buchs passt und die Farben sehr schön miteinander harmonieren. Es ist in verschiedenen rot, blau und gelb tönen gestaltet, was ich sehr schön finde, da man diese Farben auch meist an Bahnhöfen im Alltag sieht.

der Schreibstil

Ich fand den Schreibstil gut, da er sehr detailliert und emotional war.
Der Autor konnte durch seinen Schreibstil die Situationen sehr gut um- und beschreiben, wodurch man sich die Situationen sehr gut vorstellen und sich in sie hinein zu versetzen konnte.
Insgesamt fand ich den Schreibstil sehr gelungen und man konnte ihn sehr gut lesen.

die Charaktere

Mit den Charakteren konnte ich mich nicht ganz so anfreunden, da mir Michele zu schüchtern ist und Elena war mir an manchen Stellen zu aufdringlich.
Aber insgesamt fand ich alle Charaktere, welche im Laufe der Geschichte vorgekommen sind okay, und zwar bloß okay, da sie mich einfach nicht mit ihrer Art überzeugen konnten.

die Story

Ich finde die Idee hinter der Story wirklich sehr gut, jedoch habe ich ein Problem damit, dass es nicht wirklich realistisch ist. Denn normalerweise hängt eine Person sich nicht sofort an die andere, also quasi wie so eine Klette und zweitens wie wahrscheinlich ist es, dass so ein Tagebuch nach so vielen Jahren wieder auftaucht und dann genau in seinem Zug?!
Naja vielleicht sehe ja auch nur ich das so.. :D
Ansonsten war die Umsetzung der Story wirklich sehr gut, aber es gab ein paar Stellen, wo sich die Story sehr lang gezogen hat.

mein Fazit

Mein Fazit ist, dass mich das Buch an einigen Stellen überzeugen konnte, an anderen hingegen wiederum nicht.

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Freitag, 7. Juli 2017

Rezension Im Hause Longbourn, Jo Baker

Titel: Im Hause Longbourn
Autor/in: Jo Baker
Erschienen am: 11.Oktober 2016
Verlag: Penguin Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Preis: 10,00€
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Im Hause Longbourn


Klappentext

Eine mächtige Familie und ihre Dienstboten. Und ein Haus, das alle Geheimnisse kennt.

Während oben in den Salons von Longbourn die Töchter der Familie Bennet überlegen, wie sie die reichen Junggesellen Mr Bingley und Mr Darcy einfangen können, müht sich unten in den Diensträumen das Hausmädchen Sarah über den Wäschebottichen und Töpfen ab und träumt dabei von einem anderen, aufregenderen Leben. Als ein neuer Hausdiener im Herrenhaus auftaucht, scheint er wie die Antwort auf ihre Stoßgebete. Doch James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft. Es könnte das Leben auf Longbourn für immer verändern.

Erster Satz

"Ohne Waschtag keine Kleidung, das verstand sich von selbst, und ohne Kleidung ging es nun einmal nicht, jedenfalls nicht in Hertfordshire, und schon gar nicht im September."

die Autorin

Jo Baker ist 1973 in Lancashire geboren. Sie studierte an der Oxford University und an der Queen's University in Belfast, an welcher sie auch ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte. Bis jetzt hat sie fünf Romane veröffentlicht, jedoch gelang ihr der internationale Durchbruch mit "Im Hause Longbourn". Dieser Roman wurde sogar bereits verfilmt. Heute lebt Jo Baker mit ihrer Familie in Lancaster und unterrichtet dort an einer Universität kreatives Schreiben.

meine Meinung

das Cover

Ich finde das Cover ist wirklich sehr schön, da es gut zu dem Inhalt des Buchs passt und auch so gestaltet ist, dass es zu dem Zeitalter passt in dem es geschrieben ist. Insgesamt finde ich das Cover wirklich schön durch die farbliche Gestaltung und ich finde es sehr gut, dass darauf geachtet wurde, dass das Cover zum Inhalt passt.

der Schreibstil

Der Schreibstil war sehr detailreich, sodass man sich die Situationen sehr gut vorstellen konnte. Doch genau das wurde dem Buch auch zum Verhängnis, da alles viel zu detailreich beschrieben wurde. Dadurch hat sich das Buch extrem in die Länge gezogen. Ein weiteres Problem an dem Schreibstil war, dass manche Sachen zu häufig wiederholt wurden.
Ich fand, dass durch die Wiederholungen und die detailreichen Beschreibungen, der Lesefluss extrem gehindert, wodurch ich mich nur durch das Buch gequält habe.

die Charaktere

Die Charaktere wurden sehr detailreich und authentisch dargestellt, jedoch hatte ich das Problem, dass ich mich mit keinem Charakter wirklich identifizieren konnte, da mir keiner wirklich zugesagt hat. Unter anderem ging mir die Protagonistin Sarah absolut auf die Nerven, da sie ständig nur herum jammert, was ihr in ihrem Leben nicht passt und ich konnte auch ihre Handlungen nicht nachvollziehen, da ich diese häufig sehr fragwürdig fand.

die Story

Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch umbedingt lesen, jedoch als ich es zu Hause hatte und die ersten Seiten gelesen hatte, wollte ich es eigentlich schon nicht mehr lesen, da ich es einfach nur langweilig und anstrengend fand.
Die Handlungen waren größtenteils sehr voraussehbar und es wurde meiner Meinung nach keine Spannung aufgebaut die länger angehalten hat, wodurch ich mich nur durch das Buch gequält habe. Und mein letztes Problem an der Story war, dass ich es sehr eintönig fand.

mein Fazit

Alles in einem war das Buch für mich ein totaler Reinfall und für mich steht seit diesem Buch fest ich werde nie wieder Bücher lesen, die in einer vergangenen Zeitzone spielen!

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 1 von 5 Sternen!
(Und dieser Stern ist nur für das Cover, da dieses wirklich sehr schön ist, aber der Rest ist ein absoluter Reinfall!!!)

Danksagung

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!






Dienstag, 4. Juli 2017

Rezension Ich und die Heartbreakers, Ali Novak

Titel: Ich und die Heartbreakers
Autor/in: Ali Novak
Erschienen am: 13. Juni 2017
Verlag: cbt Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Preis: 9,99€
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Rezensionsexemplar
Ich und die Heartbreakers


Klappentext

Stella tut alles für ihre kranke Schwester.
Sogar bis nach Chicago fahren und sich stundenlang die Füße platt stehen, um ein Autogramm von Caras Lieblings-Boygroup zu ergattern, den Heartbreakers. Würg! Aber da muss Stella durch - ihr Geburtstagsgeschenk für Cara soll so richtig krachen. Kurioserweise läuft es dann komplett anders als gedacht: Stella kommt nicht nur mit einem Autogramm zurück, sondern verliebt bis über beide Ohren. In wen? OMG! In DEN Oliver Perry von den Heartbreakers! Ab darf Stella das? Flirten, Glücklichsein und mit der Band abhängen - während ihre Schwester daheim ums Leben kämpft?

Erster Satz

"Cara umklammerte die aktuelle Ausgabe der People, als sei es die Heilige Schrift."

die Autorin

Ali Novak ist 1991 geboren und in Wisconsin aufgewachsen. Sie hat ihr Studium in Creative-Writing an der University of Wisconsin-Madison vor Kurzem abgeschlossen.
Wenn Ali gerade nicht ein Buch ließt oder schreibt, verreist die 26 jährige sehr gerne oder veranstaltet mit ihrem Mann einen Netflix-Marathon.


meine Meinung

das Cover

Ich finde das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buchs, da die Band, auch genannt "die Heartbreakers" darauf abgebildet sind und unten links die Protagonistin Stella. Jedoch muss ich sagen, dass ich mir Oliver Perry, der der oben rechts abgebildet ist, eher anders vorgestellt hatte, vom Aussehen her. Ich finde es unter anderem sehr gut, dass auf dem Cover auf die einzelnen Charaktereigenschaften der Charaktere, welche in dem Buch bekannt werden, geachtet wurde, wodurch das Cover nochmal einen Pluspunkt von mir erhält.

der Schreibstil

Den Schreibstil fand ich einfach nur traumhaft, da ich das Buch durch den Schreibstil wie nichts weg gelesen habe. Die Gefühle der Protagonistin Stella wurden hervorrangend beschrieben, wodurch man sich direkt in Stella hinein versetzen konnte. Unter anderem wurde direkt zu Anfang die Spannung aufgebaut und diese wurde bis zum Ende des Buchs aufrecht erhalten, was nicht viele Autoren schaffen, wodurch ich sehr beeindruckt war.
Alles in einem kann man sagen, dass der Schreibstil sehr humorvoll, emotional und spannend ist!

die Charaktere

Ich muss sagen es gab keinen Charakter den ich nicht mochte. Die Jungs aus der Band fand ich alle sympathisch und ich fand es echt prima, dass sie Stella immer unterstützt und geholfen haben egal wobei und sie ihr die Chance gegeben haben, ihren Traum zu leben.
Stella war eine tolle Protagonistin, denn ich konnte ihre Gefühle immer zu 100% nachvollziehen, genauso wie ihre Aktionen. Ich fand, dass Stella einfach eine liebenswürdige Person ist, die sich nicht von anderen Menschen zu etwas verändern lässt, was sie nicht ist. Eine weitere Sache die ich an Stella sehr schätze ist, dass ihr ihre Familie wichtiger ist, als Ruhm und Geld. Stellas Geschwister fand ich ebenfalls toll, da sie einfach von Grundauf sympathisch waren und eine Persönlichkeit hatten, die Freude und Spaß ausstrahlte, wie die anderen Charaktere auch.
Insgesamt kann ich nur eine Sache zu den Charakteren sagen, sie sind alle top, denn jeder von ihnen zeichnet sich durch eine individuelle Eigenschaft aus, die ich an ihnen schätze!

die Story

Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen hatte, dachte ich mir nur dieses Buch musst du unbedingt lesen, da mich der Klappentext einfach das Interesse in mir geweckt hat.
Die Story war sehr gut umgesetzt, auch, wenn ein paar Klischees vorhanden waren, jedoch lassen sich diese meiner Meinung nach nicht vermeiden und gehören zu solchen Storys einfach dazu.
Ich habe die gesamte Story über mitgefiebert und es gab wirklich dauerhaft Hochs und Tiefs, wodurch es nie langweilig wurde und die Spannung aufrecht erhalten wurde. Die Story mit Stella und ihrer Krebskranken Schwester hat mich besonders berührt, da ich fand, dass das sehr emotional ist und das Buch einem klar macht, dass etwas wie aus dem nichts einfach wieder auftreten kann, aber man nie den Mut aufgeben sollte, und stattdessen immer weiter kämpfen sollte.

mein Fazit

Ich fand das Buch einfach nur der Wahnsinn und kann es absolut jedem weiterempfehlen.

meine Bewertung

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!


Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!



Montag, 3. Juli 2017

Rezension Mein Leben als Zucchini, Gilles Paris

Titel: Mein Leben als Zucchini
Autor/in: Gilles Paris
Erschienen am: 23. Januar 2017
Verlag: Knaus
Format: Hardcover
Seiten: 238
Preis: 14,99€
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Bildergebnis für mein leben als zucchini buch

Klappentext

Nicht jeder hat das Glück ein Waisenkind zu sein!
Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Kinderheim eingewiesen wird.
Zum ersten Mal findet Zucchini Freunde - und entdeckt, dass das Leben trotz trauriger Erlebnisse unglaublich witzig, bunt und aufregend sein kann.


Erster Satz

"Seit ich denken kann, will ich den Himmel umbringen wegen Mama, weil sie immer sagt: >>Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist. <<"

der Autor

Gilles Paris wurde am 5. April 1959 in Suresnes geboren. Er fing ein Studium in Wirtschaftswissenschaften an und arbeitete drei Jahre lang als Dokumentar im Ministerium für Jugend und Sport. 
Er lebte bereits eine längere Zeit in Sierra Leone und in Griechenland, und heute in Paris. Unter anderem arbeitet er heute als Journalist.


meine Meinung

das Cover

Als ich das Cover das erste Mal gesehen hatte, dachte ich mir nur, was ist das denn für ein gruseliges Cover. Denn ihr müsst eins wissen, ich hasse Puppen, besonders Porzellanpuppen. Aus diesem Grund finde ich das Cover, auch sehr unschön. Und eine Sache steht schon mal fest, dieses Buch wird nur mit verdecktem Cover in meinem Zimmer stehen! :D

der Schreibstil

Den Schreibstil fand ich bloß mittelmäßig, da ich finde, dass das Buch einige etwas länger gezogene Passagen enthält, welche sehr langweilig sind. Jedoch fand ich auch, dass das Buch sehr gut zu lesen war, an den Stellen, wo es spannend war. Ein weiterer positiver Aspekt an dem Schreibstil war, dass man sich sehr gut in das Leben von Zucchini hinein versetzten konnte.

die Charaktere

Ich fand den Protagonisten Zucchini einfach nur liebenswert. Man konnte gar nicht anders, als ihn von Anfang an zu mögen und ihn ins Herz zu schließen, da ich ihn als Person einfach nur knuffig fand und auch alles, was er wahrnimmt war absolut süß beschrieben.
Ich fand, dass man über die anderen Charaktere gar nicht so viel erfahren hat, was ich eher schade fand, da ich die ein oder andere Person gerne näher kennen gelernt hätte.

die Story

Die Einleitung in die Story fand ich einfach nur grandios, da sie sehr gelungen war und man direkt in das Geschehen eingebunden wurde. Aber auch alles in einem, fand ich die Idee des Buchs sehr süß und auch gut umgesetzt, da die gesamte Story sehr einfühlsam und emotional war, denn man ließt nicht jeden Tag ein Buch über den Alltag eines Waisenkinds.

mein Fazit

Ich fand das Buch an sich wirklich sehr gut und auch die Idee der Geschichte, jedoch gab es für mich ein paar langweilige Passagen, wodurch ich keine Motivation hatte weiter zu lesen, was ich sehr schade fand, wodurch das Buch leider Punktabzüge von mir erhält.
Aber eins kann ich sagen für ein Buch zwischendurch, ist es auf jeden Fall etwas!

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Knaus Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!