Montag, 29. Mai 2017

Rezension Tod auf Gran Canaria, Mari Jungstedt, Ruben Eliassen

Titel: Tod auf Gran Canaria
Autor/in: Mari Jungstedt, Ruben Eliassen
Erschienen am: 09. Mai 2017
Verlag: btb Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Preis: 9,99€
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Rezensionsexemplar


Klappentext 

Diese Idylle ist eine Illusion ...

Unendlich lange Sandstrände, die nie untergehende Sonne, Gran Canaria ist ein Urlaubsparadies! Doch eines Morgens wird die Leiche einer wunderschönen jungen Frau gefunden, ihr Körper drapiert wie auf einem berühmten Gemälde. Was hat das zu bedeuten? Kurz darauf gibt es eine weitere Tote. Die Spuren führen die Ermittler quer über die Insel, zur Norwegischen Seemannskirche, in ein Massage-Zentrum und schließlich ist ein verstecktes Yoga-Paradies mitten in den Bergen ...

Erster Satz

"Es duftete ein wenig nach Kräutern, und die Beleuchtung in dem kleinen Raum war gedämpft."

die Autoren

 Mari Jungstedt

Mari Jungstedt ist 1962 in Stockholm geboren und ist schwedische Autorin, TV- und Radio-Journalistin. Ihr Journalistikstudium absolvierte Mari in Stockholm ihrer Heimatstadt.
Heute arbeitet sie als Nachrichtensprecherin für das schwedische Fernsehen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Ruben Eliassen

Ruben Eliassen ist am 26. November 1968 in Trondheim, Norwegen geboren. Mit 18 Jahren ging er nach Oslo um sich als vielseitiger Illustrator u.a. für Fantasy, Krimis und CD-Cover einen Namen zu machen. Heute hat er zwei Kinder und wurde durch die "Phenoma"- Reihe zu einem den bekanntesten Kinderbuchautoren in Norwegen.

meine Meinung

das Cover

Auf dem Cover ist ein idyllischer spanischer Hafen zu sehen, was ja auch zu dieser Urlaubsinsel passt.

der Schreibstil

Toll zu lesen, flüssiger Schreibstil, eine Lektüre für den Urlaub.

die Charaktere

Es gibt 2 Hauptpersonen:

Sara Moberg, Ende 40, schwedische Journalistin, die vor 20 Jahren mit ihrem Mann nach Gran Canaria ausgewandert ist, weil er unter Parkinson leidet und ihm das mediterrane Klima besser bekommt.
Sie hat mit ihm 2 Kinder.
Mit einem Partner hat sie zusammen die skandinavische Zeitung Dag & Natt gegründet.
Sie ist eine neugierige und engagierte Frau, die nicht aufgibt.


Kristian Wede, Mitte - Ende 30, ehemaliger Polizist aus Oslo, der für das norwegische Konsulat arbeitet. Aufgrund eines Fehlverhaltens hat er seinen Dienst quittiert und ist nach Gran Canaria gegangen, weil dort seine ehemalige Freundin mit seiner Tochter lebt. In all den Jahren hatte er sich nie um seine Tochter gekümmert, doch nun möchte er sie kennen lernen.
Kristian Wede ist ein eher beziehungsunfähiger Junggeselle, der das Leben und die Frauen liebt.
Er hat aber auch eine andere Seite.

die Story

Die Geschichte spielt auf Gran Canaria. Mittelpunkt des Geschehens ist ein Yogazentrum in einem entlegenen Dorf der Insel. Es kommt zu drei entsetzlichen Morden, die in Zusammenhang mit dem Inhaber und Lehrer des Yogazentrums stehen. Er heißt Frank Hagen, ist Norweger und nennt sich Samsara. Das Buch spielt in 2 Zeitebenen, vor ungefähr 10 Jahren und heute.

Aufgrund des ersten Mordes schaltet sich Sara Moberg in die Ermittlungen ein, weil der Fall so ungewöhnlich ist. Die Leiche der ermordeten jungen Frau wurde nach Vorlage eines Gemäldes am Strand drapiert. Sara ist gut mit dem Polizeichef der Insel bekannt und erfährt mehr von den internen Ermittlungen, als eigentlich erlaubt wäre. Sie ist keine Sensastionsreporterin und so sind alle Neuigkeiten bei ihr gut aufgehoben. Im Laufe des Falls lernt sie  Kristian Wede kennen, da die ermordete Frau Norwegerin ist.

Der ehemalige Polizist und die Reporterin ermitteln gemeinsam und finden heraus, wer der Mörder ist.

mein Fazit

Ein Buch mit Lokalkolorit. Man erfährt viel über die Hauptpersonen und ihre Familien, so dass es sich nicht nur um einen Kriminalroman, sondern auch um eine Familiengeschichte handelt.
Es wird viel über die Insel berichtet, Gran Canaria besteht nicht nur aus Maspalomas und Playa de Ingles, Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich enttäuscht, dass es noch keinen zweiten Band gibt.

 Ich möchte mehr Fälle lesen, die die beiden lösen.

die Bewertung

Das Buch erhält von mir 5 von 5 Sternen.


Vielen Dank an das Bloggerportal und den btb Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Sonntag, 28. Mai 2017

Rezension Im ersten Licht des Morgens, Virginia Baily

Titel: Im ersten Licht des Morgens
Autor/in: Virginia Baily
Erschienen am: 12. Dezember 2016
Verlag: Diana 
Format: Paperback
Seiten: 432
Preis: 9,99€
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Klappentext

Bevor an einem Morgen im Jahr 1943 die Sonne aufgeht, tritt Chiara im besetzten Rom auf die Straße. Noch ahnt sie nicht, dass sie an diesem Tag einem kleinen Jungen das Leben retten wird. Doch als sie Daniele begegnet, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Chiara nimmt ihn allen Widrigkeiten zum Trotz an wie einen Sohn. Aus Liebe tut sie fortan alles, um ihn zu schützen - und aus Liebe begeht sie nach Kriegsende einen folgenschweren Verrat ...

Erster Satz

"Eine junge Frau marschiert mit energischen Schritten die Straße entlang."

die Autorin

Virginia Baily studierte Italienisch, Französisch und Englisch. Unter anderem gründete und leitet sie eine Zeitschrift für Kurzgeschichten. Eine andere Leidenschaft neben dem schreiben ist das Reisen nach Afrika und Italien. "Im Licht des Morgens" schrieb sie während eines langen Aufenthalts in Rom, welches kurz darauf ein Bestseller in England wurde. Heute lebt sie im südenglischen Exeter.

meine Meinung

das Cover

Das Cover finde ich sehr schön, da es durch die warmen Farben, ebenfalls eine warme und herzliche Stimmung erweckt. Das Cover passt auch sehr gut zu dem Inhalt des Buches, weil die Protagonistin und ihr "Sohn" darauf abgebildet sind, wodurch es ein absoluter Volltreffer ist!

der Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, aber auch sehr gefühlsvoll, bewegend und detailliert. Jedoch war das Buch nur an manchen Stellen wirklich spannend, was ich sehr schade fand, da ich dadurch keine Lust hatte weiter zu lesen. Da auch ein paar italienische Wörter vorkommen und ich kein italienisch kann, fand ich es ein wenig verwirrend, was aber überhaupt nicht von Bedeutung war.

die Charaktere

Alle Charaktere waren sympathisch und auch sehr authentisch. Die Gefühle der Charaktere waren sehr realistisch dargestellt, sodass man sich vorstellen konnte, dass die Charaktere sich in dieser Situation wirklich genauso fühlen, was ich sehr gut fand. Am liebsten mochte Chiara die Protagonistin, da sie sehr mutig ist und eine positive Einstellung hat.

die Story

Ich fand den Einstieg in das Buch sehr abprubt, sodass ich anfangs das Problem hatte mich in die Story einzufinden. Die Story findet auf zwei Zeitebenen statt, nämlich in 1943 und in 1973, wodurch man mehr über die Handlung der Geschichte erfährt. Das Buch enthält sehr schöne Beschreibungen von Rom, sodass man sich Rom sehr gut vorstellen konnte, auch wenn man noch nie dort war.
Manche Passagen fand ich ziemlich lang gezogen, wodurch ich der Meinung bin, dass man einige Stellen hätte verkürzen können. Unter anderem fand ich manche Situationen und Handlungen sehr, sehr fragwürdig, sodass sie dadurch unrealistisch gewirkt haben.

mein Fazit

Ich fand die Idee des Buchs sehr gut, jedoch hat mich das gesamte Buch einfach nicht wirklich überzeugen können, sodass ich sagen würde "Ja, das Buch ist doch mal ein voller Erfolg", was ich sehr schade finde. Es kann vielleicht, aber auch einfach daran liegen, dass es noch nicht so wirklich für meine Altersgruppe geeignet ist.

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen!


Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Diana Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!




Rezension Be my Girl, Nina Sadowsky

Titel: Be my Girl
Autor/in: Nina Sadowsky
Erschienen am: 13. Februar 2017
Verlag: Penguin Verlag
Format: Paperback
Seiten: 336
Preis: 13,00€
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Be my Girl

Klappentext

Wenn zwei sich lieben und beide lügen

Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen: Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Und je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war ...

Erster Satz

"Der Duft von Salz liegt in der Luft, dazu ein widerwärtig süßer Geruch nach Alkohol, Zucker und Früchten, die zu lange in der Sonne gelegen haben."

die Autorin

Nina Sadowsky wurde in New York geboren und war einige Jahre Vorsitzende einer Produktionsfirma. Heute unterrichtet sie in Los Angeles Skriptentwicklung und Filmproduktion. Sie hat bis jetzt zahlreiche Drehbücher geschrieben und auch Filme produziert. Mit Be my Girl legt sie ein packendes Thrillerdebüt vor. Sie hat heute vier Kinder und ist verheiratet.

meine Meinung

das Cover

Das Cover finde ich sehr schön, einfach, weil es das Interesse in mir weckt, um was es in dem Buch geht und ich finde, dass die Farben sehr gut miteinander harmonieren. Unter anderem passt das Cover ebenfalls sehr gut zum Inhalt des Buchs.

der Schreibstil

Ich fand den Schreibstil gut und flüssig geschrieben, wodurch das Buch gut zu lesen war. Jedoch haben mich Sichtwechsel zwischen "damals" und "heute" sehr doll gestört, da sie mich sehr häufig verwirrt haben. Es hat mich ebenfalls sehr gestört, dass das Buch in der 3. Person geschrieben ist, wodurch man sich, meiner Meinung nach, nicht wirklich in die Charaktere hinein versetzen konnte.

die Charaktere

Ellies Handlungen kann ich nur teilweise nachvollziehen, denn manche ihrer Handlungen fand ich wirklich einfach nur fragwürdig. Jedoch wird sie durch ihre Handlungen zu einem sehr interessanten Charakter und man lernt sie im Laufe der Handlungen im Buch besser kennen.
Rob hingegen fand ich nicht so sympathisch, denn er liebt Ellie, was ich auch gut finde, aber was ihn für mich unsympathischer macht ist, dass er Ellie in die Machenschaften mit hinein zieht, obwohl er sie ja so liebt, was ich eben nicht ganz nachvollziehen kann.

die Story

Die Idee des Buches finde ich gut, da ich solche Geschichten im generellen sehr spannend und gut finde. Man wird direkt in das Geschehen geworfen, wo ich nicht weiß ob ich das gut finden soll oder schlecht. Jedoch denke ich, dass ich es gut finde, da es einfach mal etwas anderes ist. Das Buch besitzt zwei Handlungsstränge nämlich "heute" und "damals". Beide Handlungsstränge wechseln sich nacheinander ab. Jedoch fand ich es ziemlich störend, dass der Handlungsstrang "damals" keine zeitliche Abfolge hat, was bedeutet, dass Zeitsprünge vorhanden sind und das ist eher so gar nicht meins. Unter anderem hat es mich gestört, dass sich manche Stellen im Buch sehr ziehen oder, dass sie wirklich sehr vorhersehbar sind.

mein Fazit

Ich muss leider sagen, dass das Buch mir nicht so zugesagt hat, da mir einfach die Spannung gefehlt hat, durch das wechseln der zwei verschiedenen Handlungsstränge von "heute" zu "damals".

die Bewertung

Ich gebe den Buch 2,5 von 5 Sternen!


Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Samstag, 27. Mai 2017

Rezension Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück, S. J. Goslee

Titel: Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück
Autor/in: S.J. Goslee
Erschienen am: 20. März 2017
Verlag: Dressler Cecilie
Format: Hardcover
Seiten: 320
Preis: 16,99€
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Klappentext

Noch vor ein paar Tagen war Mikes Leben ziemlich in Ordnung.
Lisa war seine Freundin.
Er hatte super Kumpel und eine sehr schlechte Band.
Tim Wallace war der schlimmste Typ der Welt.
Klare Verhältnisse, alles ganz locker.
UND JETZT?
Lisa hat Schluss gemacht.
Statt bei der Bandprobe hängt Mike auf einmal bei Abschlussball-Planungssitzungen fest. Ätzend!
Und Wallace ... Wallace ist plötzlich überall ...
Vor allem ist er in Mikes Gedanken ...
Und dann schlägt Mikes Herz wie verrückt ...
Absolutes CHAOS!

Erster Satz

"Mike Tate steht im Moment gerade mehr als nur ein bisschen neben sich."

die Autorin

An der West Chester University hat S. J. Goslee Literaturwissenschaft und Kreatives Schreiben studiert. Sie schreibt seit über zehn Jahren Fanfictions und hat so über 140 Erzählungen mit insgesamt mehr als einer Million Wörtern erzielt. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren zwei Söhnen in Glenolden, Pennsylvania und sie haben drei Katzen und zwei Hunde als Haustiere.

meine Meinung

das Cover

Ich finde das Cover sehr schön, durch das Zusammenspiel der Farben, weil sie mega gut zusammen passen. Wodurch es zu einem absoluten Hingucker wird!

der Schreibstil

Mit dem Schreibstil kam ich bis Seite 200 überhaupt nicht zurecht, weil keine Spannung aufgebaut wurde und es die ganze Zeit über öde und langweilig war. Es hat sich gezogen wie ein Kaugummi, das war absolut nervig! Aber ab Seite 200 wurde es mega spannend und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen, weil es endlich spannend wurde.

die Charaktere

Die Charaktere haben mich anfangs total verwirrt, einfach, weil ich immer nicht wusste ob das jetzt ein Mädchen oder ein Junge ist, von dem dort gerade die Rede ist. Aber nach einer kurzen Zeit habe ich das dann zum Glück hin bekommen! :D
Im Großen und Ganzen fand ich die Charaktere alle sympathisch, da sie alle eine Eigenschaft hatten, die mir an ihnen gefallen hat. Mike war von allen Charaktere, aber mein Liebster, obwohl er sich für meinen Geschmack in manchen Situationen viel zu viele Gedanken gemacht hat. An sich war mir Mike, aber total sympathisch und ich fand ihn als Person einfach toll mit seiner Persönlichkeit.

die Story

Die Story fand ich anfangs ziemlich langweilig, da alles so lang gezogen war und keine Spannung vorhanden war, wodurch man nicht wirklich die Motivation hatte weiter zu lesen. Aber ab Seite 200 hat mir die Story wirklich sehr gut gefallen, da es endlich mal Aktion gab und man unbedingt wissen wollte was als nächstes passiert. Und ab Seite 200 war die Story auch endlich amüsant, sodass man an der einen oder anderen Stelle lachen musste oder mitgefiebert hat.

mein Fazit

Ich finde man könnte in die ersten 200 Seiten mehr Spannung aufbauen, da es dort doch wirklich langweilig war. Wodurch ich in den ersten 200 Seiten wirklich davon überzeugt war, dem Buch nur 1-2 Sterne zu geben. Jedoch fand ich das Buch ab Seite 200 so gut, dass es Schlussendlich 4,5 Sterne von mir erhält.

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.


Vielen Dank an den Oetinger Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Rezension Das Seehaus, Kate Morton

Titel: Das Seehaus
Die Autor/in: Kate Morton 
Erschienen am: 10. April 2017
Verlag: Diana
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99€
Format: Gebundenes Buch
Preis: 22,99€
Seiten: 624
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Rezensionsexemplar
Das Seehaus

Klappentext

Eine Mittersommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

Cornwall 1933: Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtsfest ihrer Familie entgegen. Nicht ahnend, dass in dieser Nacht ein Kind verschwinden und ihre Welt zusammenbrechen wird.
Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Erst jetzt kommt ans Licht, was in jener Nacht wirklich geschah ...

Erster Satz

"Es regnete heftig, und der Saum ihres Kleides war schlammverschmiert."

meine Meinung

Das Cover

Auf dem Cover ist ein gemaltes Herrenhaus an einem See zu sehen. Es ist ansprechend illustriert und passt zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil

Das Buch ist flüssig geschrieben, man hat keine Probleme mit dem, was die Autorin einem mitteilen will.
Die Geschichte ist so spannend geschrieben, dass einem die über 600 Seiten nie lang werden und man unbedingt wissen will, wie es ausgeht.

Die Charaktere

Die Hauptfiguren sind Alice Edevane und Sadie Sparrow.

Da das Buch in 2 Zeitebenen spielt, nämlich 1933 und 2003 gibt es eine junge und eine alte

Alice Edevane

Im Jahr 1933 ist Alice 16 Jahre alt. Sie war den größten Teil ihrer Kindheit mit ihrer etwas älteren und ihrer jüngeren Schwester zusammen, hatte privaten Unterricht und wenig mit anderen Personen ihres Alters zu tun. Ganz spät wird noch ihr Bruder geboren, der im Jahr 1933 knapp 1 Jahre ist und den sie vergöttert. Zu ihrem Vater hat Alice ein wunderbares Verhältnis, die Beziehung zu ihrer Mutter gestaltet sich schwierig. Sie lebte in ihrer eigenen Welt, liebt das Seehaus und das dazugehörige riesige Grundstück über alles. Sie ist sehr wissbegierig und hat viel Freunde am Schreiben von Geschichten. Dieses Talent macht sie später zu ihrem Beruf und wird Bestsellerautorin. Sie schreibt ganz erfolgreich Kriminalromane. Sie ist eigenbrötlerisch und Ich-bezogen. Diese Eigenschaften bewahrt sie bis ins hohe Alter.

Sadie Sparrow

Sadie Sparrow ist Anfang 30, ungebunden, arbeitet bei der Polizei und musste aufgrund eines Fehlers bei den Ermittlungen eines Vermisstenfalls zwangsweise Urlaub nehmen. Sie hatte als Jugendliche Probleme und wurde mit 16 Jahren von Ihren Eltern verstoßen. Sadie wuchs ab da bei ihren Großeltern auf. Nachdem ihre Großmutter verstorben war, zog ihr Opa nach Cornwall. Diesen besucht sie nun in ihrem Urlaub. Sie hat sich zu einer ehrgeizigen Frau entwickelt, die nicht aufgibt. So trifft sie beim Joggen auf das verfallenen Seehaus und findet heraus, dass im Jahr 1933 hier ein kleiner Junge verschwand. Dieser Fall wurde nie gelöst und sie macht es nun zu ihrer Aufgabe herauszufinden was damals passierte und ob das Kind noch lebt. Sie recherchiert in alle Richtungen und löst am Ende das Rätsel.

Die Story

Das Buch spielt in den Jahren 1933 und 2003.

Cornwall 1933, die Familie Edevane freut sich auf ihr jährliches Mitsommerfest. Der nächste Tag wird jedoch von einem schrecklichen Ereignis überschattet: Der kleine Theo Edevane ist in der Nacht spurlos verschwunden. Von dieser Tragödie erholt sich die Familie nicht und verlässt das Seehaus für immer.

Siebzig Jahre später stößt die aus London stammende Polizistion Sadie Sparrow beim Joggen durch Zufall auf das verlassene Haus am See. Was war geschehen, dass ein so schönes Anwesen total verwildert ist? Sie nimmt die Ermittlungen auf und kommt schließlich dem Geheimnis der Familie Edevane auf die Spur.

Fazit

Das Buch "das Seehaus"ist ein gelungener Roman.
Den Anfang fand ich etwas schleppend, weil ich zuerst mit den beiden Zeitebenen und den darin vorkommenden Personen nicht so richtig zurecht kam.
Dann packte mich aber das Lesefieber und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich fand die Geschichte außerordentlich spannend und unterhaltsam.

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen!


Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Diana Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!