Freitag, 7. Juli 2017

Rezension Im Hause Longbourn, Jo Baker

Titel: Im Hause Longbourn
Autor/in: Jo Baker
Erschienen am: 11.Oktober 2016
Verlag: Penguin Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Preis: 10,00€
Kaufen? Hier!
Rezensionsexemplar
Im Hause Longbourn


Klappentext

Eine mächtige Familie und ihre Dienstboten. Und ein Haus, das alle Geheimnisse kennt.

Während oben in den Salons von Longbourn die Töchter der Familie Bennet überlegen, wie sie die reichen Junggesellen Mr Bingley und Mr Darcy einfangen können, müht sich unten in den Diensträumen das Hausmädchen Sarah über den Wäschebottichen und Töpfen ab und träumt dabei von einem anderen, aufregenderen Leben. Als ein neuer Hausdiener im Herrenhaus auftaucht, scheint er wie die Antwort auf ihre Stoßgebete. Doch James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft. Es könnte das Leben auf Longbourn für immer verändern.

Erster Satz

"Ohne Waschtag keine Kleidung, das verstand sich von selbst, und ohne Kleidung ging es nun einmal nicht, jedenfalls nicht in Hertfordshire, und schon gar nicht im September."

die Autorin

Jo Baker ist 1973 in Lancashire geboren. Sie studierte an der Oxford University und an der Queen's University in Belfast, an welcher sie auch ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte. Bis jetzt hat sie fünf Romane veröffentlicht, jedoch gelang ihr der internationale Durchbruch mit "Im Hause Longbourn". Dieser Roman wurde sogar bereits verfilmt. Heute lebt Jo Baker mit ihrer Familie in Lancaster und unterrichtet dort an einer Universität kreatives Schreiben.

meine Meinung

das Cover

Ich finde das Cover ist wirklich sehr schön, da es gut zu dem Inhalt des Buchs passt und auch so gestaltet ist, dass es zu dem Zeitalter passt in dem es geschrieben ist. Insgesamt finde ich das Cover wirklich schön durch die farbliche Gestaltung und ich finde es sehr gut, dass darauf geachtet wurde, dass das Cover zum Inhalt passt.

der Schreibstil

Der Schreibstil war sehr detailreich, sodass man sich die Situationen sehr gut vorstellen konnte. Doch genau das wurde dem Buch auch zum Verhängnis, da alles viel zu detailreich beschrieben wurde. Dadurch hat sich das Buch extrem in die Länge gezogen. Ein weiteres Problem an dem Schreibstil war, dass manche Sachen zu häufig wiederholt wurden.
Ich fand, dass durch die Wiederholungen und die detailreichen Beschreibungen, der Lesefluss extrem gehindert, wodurch ich mich nur durch das Buch gequält habe.

die Charaktere

Die Charaktere wurden sehr detailreich und authentisch dargestellt, jedoch hatte ich das Problem, dass ich mich mit keinem Charakter wirklich identifizieren konnte, da mir keiner wirklich zugesagt hat. Unter anderem ging mir die Protagonistin Sarah absolut auf die Nerven, da sie ständig nur herum jammert, was ihr in ihrem Leben nicht passt und ich konnte auch ihre Handlungen nicht nachvollziehen, da ich diese häufig sehr fragwürdig fand.

die Story

Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch umbedingt lesen, jedoch als ich es zu Hause hatte und die ersten Seiten gelesen hatte, wollte ich es eigentlich schon nicht mehr lesen, da ich es einfach nur langweilig und anstrengend fand.
Die Handlungen waren größtenteils sehr voraussehbar und es wurde meiner Meinung nach keine Spannung aufgebaut die länger angehalten hat, wodurch ich mich nur durch das Buch gequält habe. Und mein letztes Problem an der Story war, dass ich es sehr eintönig fand.

mein Fazit

Alles in einem war das Buch für mich ein totaler Reinfall und für mich steht seit diesem Buch fest ich werde nie wieder Bücher lesen, die in einer vergangenen Zeitzone spielen!

die Bewertung

Ich gebe dem Buch 1 von 5 Sternen!
(Und dieser Stern ist nur für das Cover, da dieses wirklich sehr schön ist, aber der Rest ist ein absoluter Reinfall!!!)

Danksagung

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen